Leuenberg

Landkreis Märkisch-Oderland

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Das Leuenberger Gotteshaus von Südosten

Lowenberg wird im Jahr 1300 erstmals erwähnt. Für 1375 weist das Landbuch dann 60 Bauern- und 4 Pfarrhufen aus.
Die Kirche des Ortes besteht aus Schiff und eingezogenem Chor mit geradem Ostabschluss. Schiff und Chor wurden aus Lagen regelmäßiger behauener Feldsteinquader errichtet, Ost- und Westgiebel sowie westlicher Abschluss des ansonsten verbretterten Dachreiters bestehend dagegen aus unregelmäßigem Feldsteinmauerwerk.

Ursprünglich besaß der Ostabschluss eine Dreifenstergruppe. Deren äußere Fenster wurden, wie auch alle anderen an der Kirche, verändert, das Mittelfenster mit Feldsteinen zugesetzt. Im Giebel darüber findet sich ein kleiner Okulus. Spitzgieblig ist das Feldsteinportal im Westen wie auch ein zweistufiger Zugang auf der Südseite. Vom älteren Inventar haben sich im Inneren zwei Glocken aus den Jahren 1571 und 1618 erhalten.
Mauerwerk, Grundriss wie auch die Portale weisen deutlich ins 13. Jahrhundert. Umfangreiche Zerstörungen brachte dann der Dreißigjährige Krieg. So war die Kirche noch 1673 ohne Dach. Auch beide Giebel scheinen zerstört gewesen zu sein. 1691 begann der Wiederaufbau, wobei der Turm neu gerichtet wurde und wohl so seine heutige Gestalt erhielt. Im Inneren brach man den Triumphbogen zwischen Schiff und Chor heraus. Diese Arbeiten zogen sich bis 1727 hin.

nach:

Friske 2001

Zeitreisen in der Mark Brandenburg und anderswo …