Ein Dominus Heynricus de Grechellestorp erscheint 1251 als Zeuge auf
einer Wittstocker Urkunde. 1288 wird der Ort dann unter dem Namen Crichelndorp
erstmals direkt erwähnt.
Geblieben ist von dem Dorf heute nur noch eine größere von Feldern umgebene Baumgruppe in der sich
der Ostgiebel der Kirche mit seiner Dreifenstergruppe verbirgt. Das Mauerwerk besteht an der Außenseiten
aus den typischen relativ regelmäßigen Feldsteinquadern des 13. Jahrhunderts.
Es waren die unruhigen Zeiten nach dem Aussterben der brandenburgischen Askanier, die den Niedergang
des alten Kröchlendorfs herbeiführten. Dessen Bewohner verließen schließlich ihr zerstörtes Dorf um
sich nur einen Kilometer entfernt im Südwesten der Wüstung neu anzusiedeln.
Nur die große Baumgruppe verrät noch die Lage des alten Dorfes
Lanzettfenster und Quadermauerwerk - typisch für das späte 13. Jahrhundert
Die Dreifenstergruppe im Osten ist alles was von der Kirche blieb