Falkenberg

Berlin

 
Neben Malchow und Wartenberg ist die Falkenberger Dorfkirche eines der drei Gotteshäuser, die in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs sinnlos gesprengt wurden. So blieb nichts von ihr als die zugemauerte Gruft der Familie Humboldt und eine mahnende Tafel mit dem Verweis auf den im Jahr 2000 geweihten Neubau an der Falkenberger Chaussee.
Erstmalig erwähnt wurde das Dorf 1370. Ursprünglich handelte es sich bei dessen Kirche um einen mittelalterlichen Feldsteinbau, wohl aus dem 13. Jahrhundert, bestehend aus Schiff und eingezogenem Chor. Im 18. Jahrhundert erfuhr dieser eine Reihe tiefgreifender Veränderungen. So wurden die Fenster vergrößert und das Gebäude verputzt. An der Westseite wurde im 1795 ein imposanter Turm angebaut. Damit war das Erscheinungsbild der Kirche schon lange vor ihrer Zerstörung vollkommen verändert.

Geblieben ist die Humboldtgruft und diese Tafel an der Straße


nach:

Petras 1988