Blankensee
Uckermark

Nördlich der heutigen Ortschaft Blankensee, einer Gründung des 18. Jahrhunderts, liegen, inmitten
der Felder, versteckt in einer Baumgruppe, die Reste des Gotteshauses des wüstgefallenen Dorfes Uhlenhorst.
1375 wurde dieses im Landbuch noch erwähnt, der Dreißigjährige Krieg brachte sein Ende. Geblieben ist die Kirche,
deren Grundriss sich noch erkennen lässt. Sie bestand aus querrechteckigem Westturm und Schiff. Im Norden
war eine Sakristei angebaut. Das äußere Mauerwerk weist das für die 2. Hälfte des 13. und den Anfang
des 14. Jahrhunderts typische relativ regelmäßige Feldsteinmauerwerk auf. Durch den ruinösen Zustand lässt
sich die Arbeitsweise der mittelalterlichen Bauleute an diesen wüst gefallenen Kirchen gut studieren.
Nur die große Baumgruppe verrät noch die Lage des alten Dorfes
Das relativ regelmäßige Quadermauerwerk der Außenseiten
Die Innenseiten waren verputzt und getüncht. Hier wurde deutlich weniger Aufwand getrieben
Zwischen Innen- und Außenwand sorgte eine dicke Schicht aus Mörtel und Bruchstein für die nötige Stabilität